
Ganz gemütlich war übrigens, dass zu der Knallerei auch etwas zeitgemäßer BigBeat abgefahren wurde, wobei es mich nicht übermäßig gestört hätte, wenn die BigBeatKnallerei gegenüber der WummenKnallerei im Pegel etwas dominanter rübergekommen wäre. Für unsere geschmacklichen Verirrungen wurden wir dann noch bitter mit neowagnerianischer Filmmusik der miesesten Sorte belohnt. War sicher nicht billig, hatte aber immer noch die selben dummen musikalischen Konnotationen wie im Ring des Nibelungen. Ich warte mal auf den Film, in dem Hörner nicht das Nahen des Bösen signalisieren. Aber da werde ich wohl lange warten müssen. Unsere Schläfrigkeit lag vor allem daran, daß man den Film eigentlich schon kannte, bevor man ihn noch gesehen hatte. Zu berechenbar waren die Indigrenzien, zu platt die Kombination derselben. Wir erfuhren allerhand erbauliches aus der Welt der lustigen Cyberpiraten, die tagtäglich ihr Leben dran setzten, die maschinelle Weltregierung und deren gnadenlose, alles lebendige hassende Agenten durch ihre Anwesenheit im Real Life zu irritieren.