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Als wir in den Flur traten, hörten wir, wo es lang ging. Die Tür war angelehnt. Wir gingen ein paar Schritte herein und standen in einem Zwei-Zimmer-Appartement. Ein blonder Junge kam auf uns zu und sagte strahlend: "Hallo, ich bin der Lars. Ist meine Party. Schön, dass ihr da seid. Getränke gibts in der Küche." Es hörte sich so an, als hätte er diese Begrüßung irgendwo gelernt und heute abend schon ein paar Mal abgespult. Er kannte uns gar nicht, fand es aber jetzt schon schön, dass wir da waren. Ich fand das ein bisschen naiv. Doch als ich mich in ersten Zimmer umsah, wurde mir klar, dass er wirklich froh sein konnte: Auf dem Sofa hockten drei Typen und klammerten sich an Getränken und Zigaretten fest, wobei man sich fragte, ob sie eigentlich schon alt genug waren für diese Substanzen. Ein Pärchen stand Händchen haltend in der Ecke und versicherte sich mit verklärten Blicken seiner Existenz. Zu reden schien nur eine vierköpfige Gruppe von ziemlich kurzhaarigen Jungs die sich an der Fensterbank stationiert hatte. Was sie sagten, war nicht zu hören, weil die Musik aus dem Nebenzimmer irrsinnig laut herüberdröhnte. Und das war gut so: Es war Underworld. Ich wäre sonst sofort wieder gegangen, aber so hatte die Sache minimale Chancen. |
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